Solaranlagen speisen ein, Elektroautos laden – doch was bedeutet das für Ihre Trafostation? Die Umsetzung von § 14a EnWG erfordert präzise Kenntnisse über den Netzzustand. Oft fehlt der detaillierte Einblick ins Niederspannungsnetz, gerade wenn die Last am höchsten ist. Ein neues Video zeigt, wie die die Digitalisierung von Ortsnetzstationen Licht ins Dunkel bringt.
§ 14a meistern: So bringen VNB Licht ins Dunkel
Die Energiewende ist eine Herausforderung für die Verteilnetze. Immer mehr Solaranlagen speisen dezentral Strom ein, während E-Autos und Wärmepumpen zu neuen Lastspitzen führen. Für Netzbetreiber wird das Niederspannungsnetz damit zunehmend zur Blackbox. Wo genau droht eine Überlastung? Welche Phase ist asymmetrisch belastet? Und wie kann der Netzbetrieb vorausschauend geplant werden? Ein Lösungsansatz des finnischen Smart-Grid-Spezialisten Aidon verspricht, genau hier anzusetzen und die dringend benötigte Transparenz direkt aus der Trafostation zu liefern.
Das Problem: Blindflug statt Transparenz im Niederspannungsnetz
Früher war die Sache einfach: Der Strom floss in eine Richtung, vom Kraftwerk zum Verbraucher. Heute ist das Niederspannungsnetz ein dynamisches System mit bidirektionalen Energieflüssen. Ohne präzise Messdaten agieren Netzbetreiber oft im Blindflug. Entscheidungen über den Netzausbau oder die Laststeuerung basieren auf Schätzungen statt auf Echtzeitdaten. Dies führt nicht nur zu Ineffizienz, sondern gefährdet auch die Versorgungssicherheit. Die entscheidende Frage lautet: Wie bekommen wir verlässliche Daten von der wichtigsten Schnittstelle – der Ortsnetzstation?